Unser Kampf um 300 Arbeitsplätze!

Kreative Demonstration, vor der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg, gegen das Verbot von Werkverträgen: Familienunternehmer Lars Stiefvater mit seinen Töchtern Saskia (links) und Svenja.

300 Würstchen gegen Heil

Arbeitsschutzkontrollgesetz? Gern – aber doch nicht so!

Die Geschichte hinter der DEMO ... mehr

 

Das Thema Werkverträge in der Fleischbranche bedeutet, einfache Schlagzeilen – einfache Lösungen. Details interessieren nicht, wenn ein Generalverdacht plakativer ist. Wir klären auf.

Aktuelles

Ein Richter behält den Durchblick: Alexander Hold (Freie Wähler, MdL Bayern) hat

unsere Frage auf abgeordnetenwatch.de klar und deutlich beantwortet.

Vielen Dank dafür und Respekt für die sachliche Antwort:

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/alexander-hold/fragen-antworten/523439

Wir ...

sind ausschließlich Werkvertrags-Dienstleister für
FüllungVerpackung und Konfektionierung von Wurstwaren (z.B. Nürnberger Rostbratwürste)

Unsere ...

Mitarbeiter arbeiten in Voll- und Teilzeit und sind nach Tarif und sozialversicherungspflichtig bei uns angestellt. Der Arbeitsschutz von der Aufsichtspflicht bis zu den Unfallverhütungsvorschriften ist in der Produktion gewährleistet.

Kontrollbehörden
Kontrolliert durch die Bundesagentur für Arbeit, Agentur für Arbeit Nürnberg, der IHK Nürnberg für Mittelfranken, dem Zoll, dem Finanzamt, der Gewerbeaufsichtsamt und als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Werkverträge und Zeitarbeit (AWZ).

Das ist für uns und unsere Mitarbeiter ganz normal. Schon immer!

  • feste, tariflich abgesicherte Arbeitsverhältnisse (BAP/DGB Tarifvertrag)
  • Lohnvorschüsse
  • Daten- und Arbeitsschutz
  • Urlaubs- und Weihnachtsgeld inklusive unterschiedliche Arbeitszeitmodelle
  • Unfallverhütung und Weiterbildungen

Unser Anspruch darüber hinaus. Von Anfang an.

Persönliche, praktische Hilfe statt Papiertiger- Attitüden. Es gibt beispielsweise Hilfestellungen bei

  • Girokonteneröffnungen
  • Behördengängen
  • Arztbesuchen
  • Wohnungssuche
  • Darlehen für Familienangehörige
  • Shuttle Service zum Arbeitsplatz

Bei uns gibt es ordentliche Arbeitsverhältnisse – und damit eben auch ein ordentliches Miteinander.
Das ist einer der Gründe, warum wir so erfolgreich agieren und viele unserer Arbeitnehmer teilweise 10 oder sogar 12 Jahre bei uns angestellt sind.

Erster in Deutschland

Als erster Personaldienstleister in Deutschland sind wir von der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN), jährlich seit 2014 für die branchenspezifische Umsetzung von Arbeitsschutzmanagementsystemen mit dem Gütesiegel "Sicher mit System" ausgezeichnet worden.

Acht Auszeichnungen benötigen viele Hände von links nach rechts: Karl-Heinz Stelzl Sicherheitsbeauftragter (Ingenieurbüro Dierig-Stelzl), Carmen Werner (Leiterin der BGN Außenstelle in Nürnberg), Lars Stiefvater (Lars Stiefvater Unternehmensgruppe) und Jürgen Hälter (BGN- Sicherheitsexperte).

Oktober 2020: Lars Stiefvater ist einer von nur aktuell 93 Unternehmern, die das Siegel tragen – in Anbetracht der Tatsache, dass es rund 239.000* Unternehmen mit 390.000* Betriebsstätten in Deutschland gibt, ist das eine Auszeichnung, die für sich spricht.
Der Weg zum Siegel ist kein Sonntagsspaziergang, sondern harte Arbeit für engagierte Unternehmer, die Verantwortung und Biss zeigen.

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) prüft als Körperschaft des öffentlichen Rechts in einem aufwendigen Begutachtungsverfahren im Rahmen des Qualitätsmanagements, ob der arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Aspekt der Betreuung und permanenten Präventionsarbeit gewährleistet ist.

* Datenstand 2019

 

 

Darum kämpfen wir um unsere 300 Mitarbeiter!

Ausgangslage

Seitens des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ist ein Gesetzesentwurf geplant, der bis zum 31. Dezember 2020 ein Verbot von Werkverträgen und Zeitarbeit in Schlacht- und Fleischverarbeitungsbetrieben vorsieht. Dies wird vielen Unternehmen ihre wirtschaftliche Grundlage entziehen. Uns droht schlichtweg Berufsverbot.

Unsere klare Kante

Der Problematik im Zusammenhang mit den katastrophalen Arbeitsbedingungen in Schlachtbetrieben mit Subunternehmern und skandalösen Sammelunterkünften muss selbstredend ein Riegel vorgeschoben werden, aber es gibt eben nicht nur schwarze, sondern auch weiße Schafe in der Branche.

Übrigens

Es gibt kein Regelungsdefizit, sondern wenn überhaupt nur ein Umsetzungsdefizit. Die aktuelle Gesetzeslage ist eindeutig und gibt das nötige Handwerkszeug, um (auch) in der Fleischindustrie "durchzugreifen", die Einhaltung von Regelungen und Vorschriften zu sichern und bei Verstößen zu reagieren.

 

Lars Stiefvater, Geschäftsführer Lars Stiefvater Unternehmensgruppe und Heiko Greulich, Rechtsanwalt Arbeitsgemeinschaft Werkverträge und Zeitarbeit (AWZ)

 

Wir informieren...

Personen die unsere Einladung zu einem Informationsbesuch nicht angenommen haben:

Hubertus Heil (SPD), Bundesminister für Arbeit und Soziales

Personen die unsere Einladung zu einem Informationsbesuch angenommen haben:

Michael Frieser (CSU), Bundestagsabgeordneter
Max Straubinger (CSU), Bundestagsabgeordneter
Barbara Regitz (CSU), Landtagsabgeordnete
Dr. Michael Fraas (CSU), Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg

Aktions-Agenda und Presseveröffentlichungen

19. Mai 2020 – Nürnberger Nachrichten Bericht
22. Mai 2020 – Offener Brief an Bundesarbeitsminister Hubertus Heil ...mehr
30. Mai 2020 – Nürnberger Nachrichten Bericht
22. Juni 2020 – Informationstermin für Bundes- und Landespolitiker in Nürnberg
22. Juni 2020 – Bayerisches Fernsehen Bericht
24. Juni 2020 – Anständigkeit? Zählt nicht mehr! Bericht
08. Juli 2020 – Faktencheck Bericht
10. Juli 2020 – Interview Fleischmagazin 7-8/2020 Bericht
17. Juli 2020 – Faktencheck ZDFzoom Reportage Bericht
15. September 2020 – Gespräche in Berlin 15. September 2020 – Gespräche in Berlin
29. September 2020 – Demonstration vor der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg Bericht
06. Oktober 2020 – Nürnberger Nachrichten Artikel: "Werkverträge sind per se nicht schlecht oder prekär"
08. November 2020 – Nürnberger Nachrichten Bericht

 

ZDFzoom Reportage

Das ZDF hat unseren bereits aufgezeichneten Interviewbeitrag für die angegebene ZDFzoom Sendung "Tönnies und die Werkverträge", Erstausstrahlung 15. Juli 2020 / 22.45 h gestrichen.

Wir möchten an dieser Stelle nicht mal die Produktionskosten für rund 4 Stunden Drehzeit in Frage stellen, oder das unser Unternehmen sich vier Stunden Zeit für das Kamerateam nahm.

Es ist eher die Art der Aufbereitung der Reportage:
Denn das rund fünfzehn Interviewpartner gegen den Werkvertrag (Inhalt der Sendung) sind und kein Einziger für den Werkvertrag zu Wort kommt, deutet nicht auf eine ausgewogene Berichterstattung hin.
Richtig, der einzige Befürworter in Sachen Werkvertrag wären wir gewesen. Journalismus muss sich mit Rede und Gegenrede auseinandersetzen. Die vermissen wir bei dieser Dokumentation.
Eine offizielle Programmbeschwerde an den ZDF-Fernsehrat wurde eingereicht.